Mo

19

Apr

2021

Kanu-Freestyle Distanzwettkampf

Noah Meeder beim Flachwasser-Loop
Noah Meeder beim Flachwasser-Loop

Neben den Einschränkungen die wir durch die Pandemie im Alltag ertragen müssen, ist auch das Leben unserer Wettkampfsportler stark eingeschränkt. Dennoch haben wir bei den Ulmer Paddlern überlegt, wie wir trotz Lockdown ein kleines Kräftemessen zum Sessionstart durchführen können. In Zeiten von Distanzunterricht und Homeoffice war dann schnell eine Idee geboren: die 1. Canoe Freestyle Online Games - also ein Wettkampf auf Distanz.

 

 

Online Judging beim Lauf von Naya Daruwala
Online Judging beim Lauf von Naya Daruwala

Insgesamt haben sich fast 20 Sportler zu einem virtuellen Kräftemessen zusammengefunden. Jeder Teilnehmer hatte Ende März zwei Wochen Zeit einen 45 Sekunden langen Lauf auf stehendem Gewässer aufzuzeichnen und einzureichen. Diese Läufe wurden dann von zwei unabhängigen Judging-Teams bewertet und eine Rangliste erstellt. Ein Blick auf die Ergebnislisten zeigt schnell, dass ein Wettkampf auf dem Flachwasser einem Wettkampf in der Welle sehr nahe steht. Das Teilnehmerfeld war dicht besetzt und es kam zu einem äußerst knappen Ergebnissen um die vorderen Plätze.

 

Mads Barwich setzt zum Cartwheel an
Mads Barwich setzt zum Cartwheel an

Im K1 konnte sich der Freiburger Joel Luckhardt mit über 1000 Punkte gegenüber der Konkurrenz durch Sebastian Nelle (Limburg) und Anica Schacher (Ulm) durchsetzen. Nicht weniger spannend ging es bei den Juniorinnen zu. Hier konnte sich Nele Barwich aus Rheda-Wiedenbrück mit 317,5 Punkten gegen die beiden Kölner Trainingspartnerinnen Naya Daruwala und Esta Fellmann durchsetzen.

 

Besonders knapp sind die Ergebnisse bei den Junioren ausgefallen. Hier liegt Leon Stoermer (Villingen) mit wenigen Punkten Vorsprung auf Platz 1. Dicht gefolgt von den beiden Mannheimern Paul Ernst und Noah Meder. In der Bootsklasse Squirt siegte der Bremer Mike Lochny und verwies seinen Vereinskameraden Finn Krössig auf den zweiten Platz.

 

Text und Bilder: Reimar Staufenberg (UP Ulm)

Di

06

Apr

2021

B-Trainer Kanu-Freestyle Ausbildung

Es gibt gute Neuigkeiten: Der DOSB hat letzte Woche die B-Trainer-Lizenz Kanu-Freestyle abgesegnet und damit ist es für C-Trainer Freestyle ab sofort möglich die Weiterqualifizierung zum B-Trainer Freestyle im Deutschen Kanu-Verband zu absolvieren.

Für wen die B-Trainer Lizenz gedacht ist: Für alle C-Trainer, die mit Sportlern arbeiten, die in den C- und B-Kader Bereich fallen. Das sind alle Freestyler ab 14 Jahren die bei der WM oder EM starten. (Zum Vergleich: Die C-Trainer Lizenz ist für den jüngere Nachwuchsbereich und die noch nicht so guten Wettkämpfer sowie Anfänger gedacht...)

Die Ausschreibung des diesjährigen Lehrgangs findet ihr zum Download unter diesem Post. (Freestyle steht noch nicht drauf, da das ok vom DOSB noch gefehlt hat, kommt aber jetzt noch dazu).

Ausschreibung TrB Ausbildung LS 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 164.9 KB
Keypoints bei Loop: Zeichnung von Reimar Staufenberg im Rahmen des Kanu-Freestyle Trainer C Lehrgang 2020
Keypoints bei Loop: Zeichnung von Reimar Staufenberg im Rahmen des Kanu-Freestyle Trainer C Lehrgang 2020

Di

28

Jan

2020

C-Trainer Freestyle Ausbildung 2020 gestartet

Am Wochenende sind unsere neuen C-Trainer Leistungssport Freestyle in Augsburg in ihre Ausbildung 2020 gestartet.

Auf dem Programm standen die Themen  Pädagogik und Psychologie, Methodik und Didaktik, sportbiologischen Grundlagen, Sportmedizin und Trainingslehre. Zur Verdeutlichung der Theorie durften die Teilnehmer auch kleine Praxiseinheiten absolvieren - Übungen zur Kräftigung, Rumpfstabilität und Beweglichkeit verlangten den neuen Trainern einiges ab. Mit dem Thema Kanusport und Umwelt wurde das Wochenende beendet.

Der nächste Ausbildungsblock findet im Mai in Plattling statt. Dort geht es dann um die kanu- und disziplinspezifische Anfänger-schulung, die disziplinspezifische Technik-schulung, Wettkampfbestimmungen, Sicherheitsanforderungen sowie die Planung, Gliederung und Auswertung im Trainings-prozeß.

Für Trainer die bereits eine C-Lizenz in einer anderen Kanu-Disziplin besitzen, besteht weiterhin die Möglichkeit den disziplinspezifischen Ausbildungsteil zu absolvieren und damit die C-Lizenz Freestyle zu erlangen. Infos zu Anmeldung etc hier!

Di

21

Aug

2018

Wir sind Europameisterin!

Europameisterin 2018: Anne Hübner vor Marlène Devillez (FRA) und Zosia Tula (POL), Foto: Canoe Europe
Europameisterin 2018: Anne Hübner vor Marlène Devillez (FRA) und Zosia Tula (POL), Foto: Canoe Europe

Starke Leistung des Kanu-Freestyle Team Germany bei der Europameisterschaft 2018 in Bratislava: Anne Hübner wird Europameisterin bei den K1 Damen und Isabelle Völkel sichert sich die Silbermedaille bei den Juniorinnen.
Carolin Mayer landet bei den Juniorinnen auf Platz 4 und Philip Josef im C1 auf Platz 5.

Die Bilanz: 2 Medaillien bei 4 Finalisten, mit Roman Glasman und Michel Hermann bei den Junioren 2 weitere Athleten im Halbfinale und mit Leon Bast und Anica Schacher 2 mal ganz knapp den Sprung in die nächste Runde verpasst. Leon Bast fehlten bei den K1 Herren bei 1500 Punkten lediglich 3 Punkte für den Einzug ins Halbfinale, bei Anica Schacher war es bei den K1 Juniorinnen nur ein fehlender Spin der sie den Einzug ins Finale kostete.

Unser EM Team 2018: Hinten v.l.: Helmut Wolff, Leon Stoermer, Michael Frey, Roman Glasman, Yannis Eckert, Isabelle Völkel, Carolin Mayer, Anica Schacher. Vorne v.l.: Michel Hermann, Stefanie Schmollack, Leon Bast, Philip Josef, Anne Hübner, Fabian Lenz.
Unser EM Team 2018: Hinten v.l.: Helmut Wolff, Leon Stoermer, Michael Frey, Roman Glasman, Yannis Eckert, Isabelle Völkel, Carolin Mayer, Anica Schacher. Vorne v.l.: Michel Hermann, Stefanie Schmollack, Leon Bast, Philip Josef, Anne Hübner, Fabian Lenz.
Pechvogel Leon Bast verpasst den Einzug ins Halbfinale um 3 Punkte, Foto: Clemens Josef
Pechvogel Leon Bast verpasst den Einzug ins Halbfinale um 3 Punkte, Foto: Clemens Josef

Die diesjährige Europameisterschaft in Cunovo wurde parallel zur Slalom-U23- und Junioren-EM ausgetragen. Nach der gemeinsamen Eröffnungsfeier aller Athleten im Herzen Bratislavas am Mittwochabend erstreckten sich die Wettkämpfe über 4 Tage.

Los ging´s mit den Vorläufen der K1 Herren, gefolgt von den Vorläufen der C1-Fahrer und den K1 Juniorinnen.

Bei den Männern ging das deutsche Team mit einem sehr jungen Team an den Start. Die deutsche Hoffnung Leon Bast - Junioren Vize-Europameister der letzten EM vor 2 Jahren - verpasste mit einem elften Platz nur ganz knapp den Sprung ins Halbfinale der besten zehn. Ihm fehlen bei einer Gesamtpunktzahl von 1500 Punkten lediglich 3 Punkte.

Nachwuchstalent Philip Josef setzt zum McNasty an, Foto: Anne Hübner
Nachwuchstalent Philip Josef setzt zum McNasty an, Foto: Anne Hübner

Fabian Lenz, fuhr in seinem ersten Jahr bei den K1 Herren auf Platz 14. Michael Frey, Yannis Eckert und Helmut Wolff belegten bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft die Plätze 25, 31 und 34.

Bei den C1 Fahren reiste das deutsche Team lediglich mit einem Starter an. Der 16-jährige Philip Josef musste sich mit den Ü18 Fahrern messen, da es beim Freestyle keine Junioren C1 Kategorie gibt. Das Nachwuchstalent aus Limburg fuhr fokussiert seine starken Läufe und ließ genügend alte Hasen hinter sich um den Einzug ins Finale der besten 5 zu schaffen!

Isabelle Völkel beim Eintritt in den Luftraum von Cunovo, Foto: Clemens Josef
Isabelle Völkel beim Eintritt in den Luftraum von Cunovo, Foto: Clemens Josef

Unsere K1 Juniorinnen gelten seit Jahren als sichere Medaillenanwärterinnen. Isabelle Völkel stach in diesem Jahr diesem Jahr mit ihren Huge-Air-Loops besonders hervor und sicherte sich schon in den Vorläufen den zweiten Platz hinter der unschlagbaren Junioren-Welltmeisterin Ottilie Robinson- Shaw aus England. Unsere zweite Medaillenhoffnung Carolin Mayer, die schon bei der letzten Junioren-EM den 4. Platz belegte, fuhr ebenfalls souverän ins Finale der besten 5.

Anne Hübner auf dem Weg ins Halbfinale, Foto: Clemens Josef
Anne Hübner auf dem Weg ins Halbfinale, Foto: Clemens Josef

Lediglich die noch 15-jährige Anica Schacher schied auf Platz 6 mit nur zehn Punkten Rückstand auf die Fünftplatzierte aus. Die noch junge Athletin konnte erste internationale Wettkampfluft schnuppern und wird sicherlich bei der WM im nächsten Jahr ansprüche auf´s Finale anmelden!

Der zweiten Wettkampftag startete mit den Vorläufen der K1 Damen gefolgt von den Vorläufen der K1 Junioren.

Anne Hübner fand nur schwer ins Rennen, schicherte sich jedoch mit zwei noch nicht ganz zufriedenstellenden Läufen den siebten Platz und damit den Einzug ins Halbfinale der besten 10. Stefanie Schmollack errang bei ihrer ersten Europameisterschaft den 23. Platz.

Roman Glasman meldet mit einem starken vierten Platz in den Vorläufen Hoffnung auf einen Finalplatz an. Foto: Clemens Josef
Roman Glasman meldet mit einem starken vierten Platz in den Vorläufen Hoffnung auf einen Finalplatz an. Foto: Clemens Josef

Mit Roman Glasman und Michel Hermann stellte das deutsche Kanu-Freestyle Team gleich zwei Paddler, die den Einzug ins Halbfinle der K1 Junioren auf den Plätzen 4 und 6 schafften.

Die guten Platzierungen ließen auf die ein oder andere Finalteilnhame hoffen!

Leon Stoermer, unser jüngstes Team-Mitglied und Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier, schnupperte erste internationale Wettkampfluft und beendete die Europameisterschaft mit einem 17. Platz.

Unsere Finalisten (v.l.n.r.): Anne Hübner (K1 Damen), Carolin Mayer & Isabelle Völkel (K1 Juniorinnen), Philip Josef (C1), Foto: Clemens Josef
Unsere Finalisten (v.l.n.r.): Anne Hübner (K1 Damen), Carolin Mayer & Isabelle Völkel (K1 Juniorinnen), Philip Josef (C1), Foto: Clemens Josef

Tag 3 der Europameisterschaft: Halbfinale der K1 Herren, Damen und Junioren.

Den Anfang machten unsere Junioren Michel Hermann im ersten Heat und Roman Glasman im zweiten Heat. Sichtlich nervös wollten leider nicht alle Highscore-Moves einwandfrei gelingen, so dass am Ende beide Athleten punktemäßig deutlich unter ihren Möglichkeiten zurückblieben und ihre letzte Europameisterschaft als Junioren auf den Plätzen sieben und acht beendeten.

Im Halbfinale der Damen startete Anne Hübner im ersten Heat und meldete gleich in ihrem ersten Lauf Ansprüche auf´s Feld der Top 5 Finalistinnen an. Mit 550 Punkten auf dem Konto hieß es nun abwarten, was die anderen Top 10 Paddlerinnen für Läufe zeigen. Ungeschlagen bis zur letzten Athletin war der Einzug ins Halbfinale auf Rang 2 für Anne Hübner perfekt. Damit sicherte sie sich neben Isabelle Völkel und Carolin Mayer bei den K1 Juniorinnen und Philip Josef bei den C1-Fahrern als vierte Deutsche Sportlerin einen Platz im Finale der besten 5.

Isabelle Völkel wird Junioren Vize-Europameisterin! Es siegte die Britin Ottilie Robinson-Shaw, Platz drei ging an Silvia Gallego aus Spanien.Foto: Canoe Europe
Isabelle Völkel wird Junioren Vize-Europameisterin! Es siegte die Britin Ottilie Robinson-Shaw, Platz drei ging an Silvia Gallego aus Spanien.Foto: Canoe Europe

Unsere Juniorinnen mussten am Finaltag als erstes ran. Isabelle Völkel ließ nichts anbrennen und konnte ihr Programm mit Entry Move, Huge Air Loop und Cartwheel, Felix und Space Godzilla unbeirrt abspulen. Souverän sicherte sie sich damit die Silbermedaille hinter der Britin Ottilie Robinson-Shaw. Carolin Mayer hatte Schwierigkeiten in den Wettkampf hineinzufinden und musste sich nach wiederholten Grundberührungen beim Ansatz zum Space Godzilla zusätzlich der Spanierin Silivia Gallego auf dem unglücklichen vierten Platz geschlagen geben.

Im zweiten Halbfinale der EM fuhr Philip Josef mit den besten C1-Fahrern weltweit um die Wette. Am Ende gelang ihm ein hervorragender fünfter Platz, der Hoffnung auf tolle C1-Erfolge in der nächsten Jahren fürs deutsche Team weckt! Hier siegte der Tscheche Lukas Cervinka vor den beiden Ausnahmetalenten Sebastian Devred und Tom Dolle aus Frankreich.

Top 3 Damen (v.l.n.r.): Silber für Marlène Devillez (FRA), Europameisterin 2018 Anne Hübner und Bronze für Zosia Tula (POL), Foto: Marie Helye
Top 3 Damen (v.l.n.r.): Silber für Marlène Devillez (FRA), Europameisterin 2018 Anne Hübner und Bronze für Zosia Tula (POL), Foto: Marie Helye

Das Junioren Finale leider ohne deutsche Beteiligung gewann Tom Dolle aus Frankreich vor Valentin Parasme, ebenfalls aus Frankreich und Harry Price aus Groß-Britanien.

Im Finale der Damen zeigten alle Ladies zu Beginn Nerven. Unsere Anne Hübner konnte sich mit ihrem ersten Lauf lediglich auf Platz 5 behaupten. Während die Konkurrenz im zweiten Lauf deutlich besser fuhr reichte es auch hier noch nicht um im Ergebnis weiter vor zu rücken. Im dritten und letzten Lauf lag die Punktezahl der Top 3 Damen bereits bei 546 Punkten, so dass Anne alles auf eine Karte setzte und sich mit einem furiosen Lauf und 760 Punkten den vorläufigen Sieg sicherte. Nach Anne war nur noch die Siegerin der Vorläufe sowie des Halbfinales Zosia Tula aus Polen mit ihrem dritten Lauf dran, so dass die Silbermedaille bereits sicher war. Nach kurzem Bangen stand fest, Zosia konnte mit ihrem dritten  Lauf unsere Anne nicht schlagen - wir sind Europameisterin 2018! Platz zwei ging an die dreifache Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Marlène Devillez aus Frankreich vor der WeltCup-Gewinnerin Zosia Tula aus Polen.

Im Finale der K1 Herren siegte ohne deutsche Beteiligung Tomasz Czaplicki aus Polen vor Bartosz Czauderna (POL) und Peter Csonka (SVK).

Im Medaillenspiegel liegt das Deutsche Team damit auf Platz 3 hinter den starken Franzosen und den Polen. Weiter so - Kanu-Freestyle Team Germany!!!

So

05

Aug

2018

Freestyler in die internationale Wettkampfsaison gestartet

Leon Bast in Aktion beim Makinito Contest, Foto: Anne Hübner
Leon Bast in Aktion beim Makinito Contest, Foto: Anne Hübner

 Ende Juni / Anfang Juli fanden in Südfrankreich mit dem Makinito-Freestyle Contest in der Provence sowie den Natural Games in Millau gefolgt von den WeltCups im katalanischen Sort die weltweit bestbesetzten internationalen offenen Freestyle Wettkämpfe statt. Die WeltCups in Sort gelten als Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2019, die ebenfalls in Sort stattfinden wird.

 

Aufgrund mangelnder Sportförderung konnte die deutsche Mannschaft nur mit einem kleinen Team anreisen um ihre Wettkampfform im internationalen Vergleich zu bestimmen. Bei den Männern gingen Leon Bast (KSR SW), Johannes Baaden (KV SÜW) und Reimar Staufenberg (UP Ulm) an den Start. Das Damenteam wurde durch Anne Hübner (KC Bietigheim) und Emma Schuck (PG Kaiserslautern) vertreten.

 

Leon Bast, der die K1 Herren Nationalmannschaft bei der diesjährigen Europameisterschaft in Bratislava anführen wird, zeigte tolle Trainingsläufe in denen er sein Weltklasse Potential deutlich machte. Im Wettkampf fehlte ihm jedoch noch die nötige Konstanz um ins Feld der Top 10 Paddler vorzurücken. In Makinito landete er auf Platz 18, in Millau auf Platz 12 und bei den WeltCups sicherte er sich zweimal den 17. Platz, was am Ende Platz 18 in der Gesamtwertung bedeutet.

 

Leon Bast springt hoch hinaus, Foto: Anne Hübner
Leon Bast springt hoch hinaus, Foto: Anne Hübner

Leon Bast freut sich schon auf die nächstjährige WM:

 

„Trotz einer schweren Wettkampfwalze war es eine sehr gelungene Woche im schönen Sort. Ich hoffe im nächsten Jahr zurück kommen zu dürfen und bei den Weltmeisterschaften 2019 für Deutschland zu starten.“

 

Johannes Baaden, der seine Wettkampftour in Millau startete und mit Sicherheit die schönsten Lunar Orbits in ganz Europa macht, paddelte ebenfalls im Training deutlich besser als im Wettkampf  und musste sich am Ende mit Platz 24 in Millau und mit den Plätzen 18 und 20 in Sort und damit Platz 21 in der WeltCup Gesamtwertung geschlagen geben.

 

Reimar Staufenberg sammelte erste internationale Wettkampferfahrung bei den WeltCups in Sort. Der Trainer der erfolgreichen Ulmer Nachwuchsmannschaft testete die schwierige Walze des nächstjährigen WM-Spots und zeigte mit zwei 39. Plätzen konstante Leistung, die ihm Platz 39 in der Gesamtwertung bescherte.

 

Die WeltCup Gesamtwertung der K1 Herren gewann Tomasz Czaplicki (POL) ungeschlagen vor dem amtierenden Weltmeister Joaquim Fontane Maso aus dem katalanischen Salt und Dane Jackson (USA), gefolgt von Sebastian Devred (FRA) und Gavin Barker (GBR) auf den Plätzen 4 und 5.

 

Anne Hübner beim Space Godzilla beim Makinito Contest, Foto: Lane De Meulenaere
Anne Hübner beim Space Godzilla beim Makinito Contest, Foto: Lane De Meulenaere

Bei den Damen war das internationale Starterfeld wohl am besten besetzt. Acht der Top 10 Freestylerinnen der letztjährigen WM nahmen am diesjährigen WeltCup teil.

 

Die noch junge Athletin und amtierende Junioren-Europameisterin Emma Schuck startete bei den WeltCups in Sort erstmals im internationalen Starterfeld der Damen. Mit den Plätzen 11 und 9 sicherte sie sich den 11. Platz in der WeltCup Gesamtwertung und meldete erste Ansprüche aufs Feld der Top 10 Freestylerinnen der Welt an.

 

Anne Hübner paddelte konstant in den Top 10 Rängen. Mit 3 Finalteilnahmen bei 4 Starts sicherte sie sich Platz 6 beim Makinito Contest, Platz 5 in Millau sowie Platz 5 und 8 bei den WeltCups in Sort. In der WeltCup Gesamtwertung landete sie auf dem 5. Rang hinter Zosia Tula (POL), Marlene Devillez (FRA), Hitomi Takaku (JPN) und Paula Varonen (FIN).

 

„Schade, dass mir der Sprung aufs Treppchen nicht gelungen ist. Dennoch ist ein 5. Platz im Gesamt-WeltCup ein guter Einstieg in die internationale Wettkampfsaison. Ich freue mich auf die Europameisterschaft im August in Bratislava und die WM in Sort im nächsten Jahr. Der kleine Ort Sort in den Pyrenäen ist als Austragungsort der WM 2019 super geeignet, lediglich die Walze benötigt noch etwas Feintuning – ich hoffe die geplanten Umbaumaßnahmen sind erfolgreich!“ kommentierte Anne Hübner.

 

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