Di

24

Jan

2023

Jahresauftakt in die Saison 2023

Am 14./15.01.2023 brachten die Kanu-Freestyler/innen das Lehrschwimmbecken an der Moritz-Fontaine-Gesamtschule in Rheda zum Brodeln. Der Kanu-Club Wiedenbrück-Rheda und das Kanu-Freestyle Team NRW hatten zum 1. Wiedenbrücker Indoor Rodeo geladen und nahezu 30 Sportler/innen aus 8 Vereinen aus Bremen, Hessen und NRW trafen sich zum Saison-Auftakt und zum 1. Von 4 Läufen der NRW Freestyle League 2023.

 

Nach ein paar einführenden Worten durch die Organisatoren Stefan und Nele Barwich sowie Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Kanu-Bezirks 10 (Ostwestfalen-Lippe) Christof Basener startete das Event mit einem „Warm Up im Team“, bei dem Sportler/innen verschiedener Vereine und Alterklassen gemeinsam 5 Challenges bestehen mußten. Das siegreiche Team durfte einen Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

 

Mads setzt zum nächsten Move an
Mads setzt zum nächsten Move an

Gut aufgewärmt ging es dann eingeteilt in die Kategorien Rookies (Anfänger) und Profis darum, die Judges Benjamin Bode und Nele Barwich sowie natürlich auch die zahlreichen Zuschauer mit gekonnten Kanu-Freestyle-Moves und Kreativität zu überzeugen. Mit gekonnten Entry-Moves, Felix, Spins, Shuvits und Helikopter sammelten die Rookie Boys and Girls U12 viele Punkte. Bei den Jugendlichen und Senioren mußten zusätzlich auch Cart- und Splitwheels sowie Pirouetten vorgeführt werden, um im vorderen Feld zu landen. Mit Air Loops, z.T. „Huge“ ausgeführt, Tricky Woo & Co. wußten die Profis zu überzeugen. Best Boy U12 wurde schließlich Niklas Lohmann vom Kanu-Club Rheintreue Homberg, während über die gesamte Rookie-Klasse Justin Niermeier vom KC Wiedenbrück-Rheda die Nase vorn hatte. Bei den Rookie-Damen landete Nora Schlegel vom KC Limburg auf Platz eins, während sich den Titel „Best Girl U12“ Ida Forthaus vor Felicitas Benteler (beide KC Wiedenbrück-Rheda) sicherte. Bei den Profis setzte sich klar Nationalmannschaftsfahrer Fabian Lenz vor OC I-Weltmeister Philip Josef (beide KC Limburg), dicht gefolgt von Nico Gottszky (KCWD) und Patrick Stange vom SKC Neheim-Hüsten durch. Die begehrten 100 Punkte für die NRW-Freestyle League bei den Profi-Damen gingen an Nele Barwich vom KCWD. Erstmals bei einem Freestyle-League Event gingen auch die Squirter an den Start. National-Team-Fahrer Finn Krössig von Tura Bremen dominierte hier das Feld und setzte sich klar vor Fabian Lenz vom KCL durch.

 

Der Nachwuchs lotet die Kantenstabilität aus
Der Nachwuchs lotet die Kantenstabilität aus

 Dann kam es zum großen Show down im kleinen Schwimmbecken: Der Super Looper Kids und Seniors wurde ermittelt. Während die Kids mit tatkräftiger Unterstützung durch Jürgen Sieg so viele Loops wie möglich in 90 Sekunden ausführen mußten, kam es bei den Senioren nicht nur auf Höhe, sondern auch auf Style an. Den Sieg bei den Kids teilten sich die beiden Wiedenbrücker Silas Forthaus und Paul Bultschnieder mit jeweils 12 Loops. Jeweils im 1:1-Duell über 4 Runden qualifizierten sich Fabian Lenz (KCL) und der Lokalmatador Nico Gottszky für das Finale. Die Entscheidung fiel den beiden Juroren Jürgen Sieg und Rüdiger Gerks sichtlich schwer. Dreimal mußte das Duell wiederholt werden. Selbst zwei doppelt hintereinander ausgeführte Air Loops, „Huge“ dazu reichten für Fabian Lenz zunächst nicht, um den Titel als „Super Looper“ zu sichern. Nico Gottszky konterte mit einem fulminant hohen Loop mit eingebautem Paddel-Helikopter. Schließlich setzte sich der Limburger Fabian Lenz dann doch mit einem gewaltigen Air Loop inklusive Zuschauer-Dusche durch.

 

Pünktlich um 19.00 Uhr gab es die Siegerehrung im Bootshaus des Kanu-Clubs Wiedenbrück-Rheda mit anschließender Rodeo Party. Doch schon um 7.30 Uhr am Sonntag weckten die fleißigen Helfer des Vereins die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück. Während einige Sportler/innen die hohen Wasserstände nutzten, um auf den Wellen und Walzen der Ruhr im Sauerland oder auf der Eifel-Rur bei Monschau zu paddeln, begann für die anderen das Überraschungsprogramm. Aufgeteilt in 2 Teams und mit Bossel-Kugeln ausgestattet, ging es ins Wiedenbrücker Stadtholz.  Hier galt es Unebenheiten im Gelände, Bäume, Bäche und Gebüsch zu überwinden und die Kugel jeweils weiter als das vorherige Team zu werfen. Da auch hier wie bei allen anderen Wettbewerben der Spaßfaktor im Vordergrund stand, konnte und sollte eigentlich kein 1. platziertes Team ermittelt werden, sondern der gemeinsame Spaß im Vordergrund stehen.

Die NRW Freestyle League wird bei den Rodeos am 07.05.2023 in Neheim und am 09.09.2023 in Hohenlimburg (jeweils auch deutscher Schüler Cup) fortgesetzt. Den Abschluß bildet das Flachwasser-Event in Köln am 28.10.2023.

 

Text: Stefan Barwich

Fotos: Nico Gottszky

Di

20

Sep

2022

Auftakt zur NRW Freestyle League in Neheim

Inspiriert von der Nottingham Freestyle League und den Events der World Freestyle League bei den Kanufreestyle Weltmeisterschaften in Nottingham wurde am 11.09.2022 der erste Lauf zur NRW Freestyle League in Neheim ausgetragen. Stand im Mai bei der ebenfalls in Neheim-Hüsten ausgetragenen deutschen Meisterschaft naturgemäß eher der leistungssportorientierte Charakter im Vordergrund, so sollte mit der Freestyle League eine Veranstaltung etabliert werden, bei der der Spaßfaktor im Fokus steht. Alle Kanuten vom Anfänger bis zum Weltmeister sollen die Chance bekommen, in einem schlank organisierten Wettkampf ohne bürokratische Einstiegshürden gemeinsam „großen Spaß in kleinen Booten “ zu haben. Die große Resonanz darauf überraschte das Freestyle-Team NRW um Cheforganisator Benjamin Bode dann aber doch.

 

Mehr als 30 Teilnehmer aus 5 Bundesländern und mehr als 40 Starts in verschiedenen Bootsklassen ließen das Event auf der Ruhrwelle am Rande des Sauerlands zu einem echten Highlight für die Freestyle-Szene im Westen der Republik werden. Bereits am Samstag waren die Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Hessen, Bremen und Köln angereist, um noch einmal bei Premium-Wasserstand auf der Walze vor dem Vereinsheim des SKC Neheim-Hüsten trainieren zu können. Die übrigen Teilnehmer aus NRW und Niedersachsen fanden sich pünktlich zum Riders-Meeting um 10.30 Uhr an den Ufern der Ruhr ein.

NFL Runde 1: Hochbetrieb in Walze und Kehrwasser (Foto: S. Barwich)
NFL Runde 1: Hochbetrieb in Walze und Kehrwasser (Foto: S. Barwich)

Eingeteilt in Rookies und Profis hatten die Sportler/innen die Möglichkeit in verschiedenen Bootsklassen und -typen zu starten. Vom aktuellen Freestyle-Kajak und -Canadier über die „Oldschool-Boote“ aus den Anfängen des Freestylesports am Ende des letzten Jahrtausends bis zum Aufblasflamingo, vom 10-jährigen Yougster bis zum 53-jährigen Master war alles am Start, darunter 6 Nationalmannschaftspaddler sowie der frisch gebackene Weltmeister im OC 1 Philip Josef. Um die Gemeinschaft zu fördern und sich gegenseitig anzuspornen, wurde im sog. Sessionformat mit jeweils 5 Paddler/innen nacheinander in einer Gruppe jeweils 15 Minuten auf dem Playspot gepaddelt. Beim „Flushen“ aus der Walze oder nach spätestens 30sek. durfte dann der nächste Freestyler in der Walze oder im Bereich der Kehrwasser rechts und links daneben seine besten Tricks zeigen. Die Wertung der einzelnen Moves wurde in der Pro-Kategorie nach den ICF Definitionen gewertet und in der Anfänger-Kategorie wurde gezählt was gewollt, witzig oder gut aussah - Ja, auch Luftgittarrensolos. Und natürlich die Bekannten Moves, allerdings wurde nicht mit dem Geodreieck gejudget, sondern die Punkte auch gerne etwas großzügiger vergeben.

 

Die Walze präsentierte sich aufgrund der nächtlichen Regenfälle am Sonntag als doch eher flushig als rückläufig, was es nicht einfach machte, nach den Tricks wieder in der Walze zu landen. Bei den Profis kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Fabian Lenz und Philip Josef (beide KC Limburg) sowie dem Local Patrick Stange vom SKC Neheim-Hüsten. Mit fast 1000 Punkten verwies der erfahrene Fabian Lenz den Weltmeister und den Lokalmatadoren auf die Plätze. Bei den Rookies setzte sich Thomas Wollweber vom KC Hohenlimburg durch.

 

Der nächste und für dieses Jahr abschließende Lauf der NRW Freestyle League findet am 29.10.2022 im Wildwasserpark in Hohenlimburg statt. Hier starten die Rookies in den oberen Surfwellen während die Profis in der Freestylewalze im unteren Teil des Wildwasserkanals ihr Können unter Beweis stellen müssen.Zusätzlich wird ein Downriver Freestyle Wettbewerb unterhalb der Straßenbrücke ausgetragen, so daß am Ende der Veranstaltung der Wanderpokal an den erfolgreichsten Paddler/in dieser 3 Wettbewerbe in einer gemeinsamen Wertung für Rookies und Profis übergeben werden kann. Let’s go to Holibu!

 

Text und Fotos: Stefan Barwich

So

04

Sep

2022

Endphase der Trainer-B Ausbildung

Am vergangenen Wochenende fand unter der Leitung von Anne Sommeraue der letzte Ausbildungsblock zur B-Lizenz statt. Zusätzlich nutzten einige C-Trainer das Ausbildungswochenende, um bestehende Trainerlizenzen zu verlängern. Der Schwerpunkt des Ausbildungswochenendes lag auf dem Squirtbootfahren. Neben Themen wie sportartspezifisches Techniktraining und Videoanalyse standen Trainigsmethoden und motorische Lernprozesse im Vordergrund der Lerneinheiten. 

Impressionen vom praktischen Teil der Ausbildung zum B-Trainer (Foto: S. Daruwala)
Impressionen vom praktischen Teil der Ausbildung zum B-Trainer (Foto: S. Daruwala)

Neben den theoretischen Einheiten hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit sich einmal in ein Squirtkajak zu setzten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Sitzposition konnten schnell die ersten Erfolge gefiert werden. Besonders großen Spaß hatten die Teilnehmer unter der Anleitung von Mike Lochny und Mirco Huntemann am Mystery Move, also dem kompletten Abtauchen mit den flachen Booten.

 

An dieser Stelle gratulieren wir den beiden neuen B-Trainern Joachim Steinmetz (RSV Braunschweig) und Reimar Staufenberg (Ulmer Paddler). 

 

Ein großes Dankeschön geht Anne Sommerauer für die Vorbereitung und Durchführung der Trainerausbildung. Ein weiterer Dank geht an den Verein TuRa Bremen. Dort konnten Vereinsheim und Material für ein gelungenes Veranstaltungswochenende genutzt werden.

 

Foto: Sylvia Daruwala

Text: Reimar Staufenberg

So

04

Sep

2022

Ersten Freestyle-Kanuten lösen ihr Ticket für die USA

Am vergangen Wochenende fand in Bremen die Qualifikation der Bootsklasse Squirt für die Freestyle-Weltmeisterschaft 2023 statt. Der Wettkampf fand bei perfekten Temperaturen und Tidenverhältnissen auf der Lesum statt. Aufgrund der Küstennähe musste die Veranstaltung an den Gezeitenkalender angepasst werden. Bereits am Samstag Vormittag fand ein gemeinsames Abschlusstraining statt und die angereisten Sportler versuchten noch ein paar Tips von den ansässigen Athleten aus Bremen zu erfahren.

 

Am Sonntag Vormittag begannen die Finalen Läufe der Damen. Hier zeigten Anne Sommerauer (KC Bietigheim), Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rhedea) und Naya Daruwale (KCZ Köln) ihr ganzes Können. Alle Sportlerinnen sammelten an diesem Wochenende wichtige Punkte im Finale und werden für die Nationalmannschaft in Columbus an den Start gehen. Seit langer Zeit wird es wieder ein vollständiges deutsche Damenteam geben.

Nele Barwich fragt sich: Ist das Cartwheel steil genug? (Foto: S. Daruwala)
Nele Barwich fragt sich: Ist das Cartwheel steil genug? (Foto: S. Daruwala)

Bei den Herren wurde der Wettkampf, wie schon in den vergangen Jahren, durch die Bremer Lokalmatadoren dominiert. Das deutsche Team der Herren wird durch Mike Lochny, Finn Krössig (beide TuRa Bremen) und Mirko Huntemann (WSV Wartum Bremen) vertreten. Besonders  die Entscheidung um Platz 3 fiel mit 9 Punkten Unterschied sehr knapp aus und Andreas Leitmann (WSV Osnabrück) verpasste den Sprung auf das Treppchen nur knapp.

 

Ergebnisse unter: https://www.kanu-freestyle.info/ergebnisse-archiv/ergebnisse-2022/

 

Ein großes Dankeschön geht an den Verein TuRa Bremen. Dort konnten Vereinsheim und Material für ein gelungenes Veranstaltungswochenende genutzt werden.

 

Foto: Sylvia Daruwala

Text: Reimar Staufenberg

Mo

15

Aug

2022

Freestyle Fest 2022

Mitte August fand in Prag auf der Moldau das Freestyle Fest statt. Einige der deutschen Athleten nahmen dies zum Anlass noch einmal internationale Wettkampfluft zu schnuppern. Insgesamt war das deutsche Team mit vier Damen und drei Herren vertreten. Lucia Hacker (NF Westend Augsburg) und Anica Schacher (Ulmer Paddler) konnten sich im C1 beide für das Finale qualifizieren. Leider waren die beiden deutschen Starterinnen die einzigen Damen im Kanadier, sodass sich beide mit den Herren messen mussten. Umso beeindruckender, dass Anica Schacher  es dennoch auf Podium schaffte und sich Platz 3 sicherte.

Huge Loop von Michel Hermann im Finale (Foto: R. Staufenberg)
Huge Loop von Michel Hermann im Finale (Foto: R. Staufenberg)

Bei den Damen im K1 erreichten Nele Barwich (KC Wiedenbrück-Rehda) und Anica Schacher die Finale runde. In der schwierigen Walze musste sich Nele ganz knapp geschlagen geben. Ihre Teamkameradin Anica fehlten am ende wenige Punkte zum Sieg und gewann mit einer starken Leistung die Silbermedaille. In der Bootsklasse K1 Herren gingen Michel Herman (KV Esslingen), Fabian Lenz (KC Limburg) und Reimar Staufenberg (Ulmer Paddler) an den start. Besonders Michel Hermann steigerte sich von Lauf zu Lauf und erreichte letztendlich einen hervorragenden 5. Platz.

 

Neben dem eigentlichen Freestyle-Event standen mit einem Sprint, einem Boatercross und einem Fun-Slalom noch einige Sideevents an. Beim Boatercross landeten gleich drei der deutschen Starterinnen unter den Top 8, leider gelang der Sprung aufs Treppchen nicht. Umso erfreulicher lief es dann im Fun-Slalom: Naya Daruwala (KCZ Köln) erreichte mit einem fehlerfreien Lauf den 2. Platz.

 

Text und Fotos: Reimar Staufenberg

Di

26

Jul

2022

Fliegende Kajaks beim Limburger Mühlenrodeo

Am zweiten Juli-Wochenende stand das Gelände das Kanu Club Limburg im Eisenbahner Sportverein erneut unter dem Motto: Viel Spaß für Schüler und Jugendliche beim „Mühlenrodeo“.

 

Bei diesem Freestyle Wettkampf paddelten die jungen Sportler auf der Wildwasserstrecke an der Obermühle. Die vielen verschiedenen Figuren (Moves) wurden von den Schiedsrichtern mit Punkten bewertet werden. Dabei wurde das internationale Regelwerk an die Fähigkeiten der jüngeren Sportler angepasst. So konnten alle echte Freestyle Atmosphäre kennenlernen: also gute Stimmung, Sport, Musik und freundschaftliches Verhalten zwischen den Wettkämpfern.

 

Das man auch schon mit 6 Jahre Mut beweisen kann, zeigte tapfer Levin Dimke (FF Freiburg) als jüngster Starter. In der Altersklasse U12 kam es zu einem knappen Rennen zwischen 4 Limburger Startern. Schließlich lag Jasper Nuhn vorne. In der Altersklasse U14 holte sich Jorin Zwilling (WKF Düsseldorf) den 1. Platz. Hochkarätige Tricks zeigte der wettkampferfahrene Mads Barwich (KC Wiedenbrück Rheda), er erzielte die höchste Punktzahl des gesamten Wettkampfes und damit souverän Platz 1 in der Altersklasse U16. 

Chartwheel bei Flutlicht von Marie (Foto: O. Altenheimer)
Chartwheel bei Flutlicht von Marie (Foto: O. Altenheimer)

Bei den Mädchen U14 zeigte Phyllis Göbel (KCL), wie schon im letzten Jahr, eine überzeugende Leistung und erreichte Platz 1 mit einer Punktzahl, die auch bei den Jungs für Platz 1 gereicht hätte. Marie Dimke (FF Freiburg) zeigte in der Altersklasse U12 souverän ihre Tricks und kam damit ebenfalls auf Platz 1.

 

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen eines Teamwettkampfes. Dabei mussten immer zwei Teams mit je drei Sportlern gegeneinander antreten. Jedes Team musste im Fluss treibende Plastikenten farbgetreu einsammeln und in einen Korb werfen. Der Korb war natürlich direkt oberhalb der Wettkampfwalze angebracht, so dass es dort zu packenden Szenen und selbst bei gestanden Freestylern zu der einen oder anderen Kenterung kam. Hier siegte das Team „Halbtagspaddler“ bestehend aus den Jorin & Joah Zwilling (WKF Düsseldorf), unterstützt von Stefanie Schmollack aus Limburg.

 

Zur Siegerehrung bekamen alle Wettkämpfer eine Urkunde, sowie einen „Mühlenrodeo-Magnet“, um auch die Termine für die nächsten Wettkämpfe am Kühlschrank befestigen zu können. Der Präsident des Hessischen Kanuverbandes, Christian Rose nahm die Ehrungen vor.

 

Aktuell plant der Eisenbahner Sportverein in Zusammenarbeit mit dem Besitzer der Obermühle eine umfangreiche Sanierung der Übungsstrecke, die seit über 50 Jahren besteht und immer wieder repariert wurde. Dabei soll nicht nur ein neuer Fischaufstieg für eine ökologische Aufwertung sorgen, sondern auch die Rahmenbedingungen für ein sicheres Training verbessert werden. Damit hoffen wir, unser Mühlenrodeo im nächsten Jahr auf der renovierten Wettkampfstrecke ausrichten zu können.

 

Text: Holger Lenz

Foto: Olaf Altenheimer

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